René Truninger / Kantonsrat und Gemeinderat
Kantonsrat René Truninger

Dringliche Inerpellation: "Senkung des Steuerfusses um mindestens 5%"

Am 4.7.2012 wurde bekanntgegeben, dass die Stadt Illnau-Effretikon im Jahr 2013 sechs Millionen Franken mehr Finanzausgleich erhält.
1 Steuerprozent entspricht Fr. 315‘000.-. Bei einer Reduktion des Steuersatzes um 5% ergäbe das Steuermindereinnahmen von rund 1,6 Millionen Franken. Das wäre nur ein kleiner Teil der Mehreinnahmen für das Jahr 2013.
Auch die schwierigen Finanzierungen vom Sportzentrum, Hagen- und Wattschulhaus wären weiterhin gesichert. Knapp 50 % aller Gemeinden im Kt. Zürich haben Ihre Steuersätze im Jahr 2012 zum Teil massiv gesenkt. Die umliegenden Gemeinden auch.

Daraus resultieren folgende Fragen an den Stadtrat:
  1. Unter welchen Voraussetzungen wäre es möglich den Steuerfuss per 2013 um 5% zu senken.
  2. Das Kantonale Mittel beträgt rund 99%, warum ist die Differenz nun plötzlich so enorm gewachsen und arbeitet der Stadtrat bereits daran, dies zu ändern?
  3. Wenn diese Zusatzzahlung von 6 Millionen nur einmalig bliebe, gäbe es eine Möglichkeit, die restlichen 4.5 Millionen auf die "Hohe Kante" zu legen, sprich so zu investieren, dass sie zum Halten des tieferen Steuersatzes beitragen könnten?
  4. Befasst sich der Stadtrat mit dem Problem, dass wir einige gute Steuerzahler wegen unseres zu hohen Steuerfusses verloren haben? Wenn ja wie?
  5. Gibt es sogar die Möglichkeit einer noch stärkeren Senkung des Steuerfusses, damit wir wieder näher an die bisherige Differenz von 5% zum kantonalen Mittel heran kämen? Warum?
  6. Welche Strategie hat der Stadtrat diese 6 Millionen zu verwenden, falls der Steuerfuss nicht gesenkt würde?

René Truninger

Herbert Kempf



Geschäfts-Nr. 073/12



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